Jeremias Zöhrer, geboren am 9. Juli 2002 in Zams, ist österreichischer Staatsbürger und ausgebildeter Schlagwerker. Seine musikalische Ausbildung begann er bereits im Kindesalter an derMusikschule Landeck, wo er von 2009 bis 2016 Schlagwerk und ein Jahr zuvor die „Tonwerkstatt“ besuchte. Nachdem er an NMS Fließ abgeschlossen hatte, verschlug es Jeremias an das BORG Innsbruck (Musikgymnasium), das er von 2016 bis 2021 besuchte. Während dieser Zeit absolvierte er zudem ein Vorbereitungsstudium am Tiroler Landeskonservatorium.
Von 2020, also noch im letzten Schuljahr, bis 2026, studierte Jeremias Zöhrer Konzertfach am Tiroler Landeskonservatorium und schloss im Juni 2026 mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Seit September 2026 belegt Jeremias den Studiengang „Master Specialized Music Performance – Major Orchester“ an der Zürcher Hochschule der Künste bei den Professoren Klaus Schwärzler, Benjamin Forster und Raphael Christen.
Seine professionelle Orchesterlaufbahn begann er 2023 mit einer Akademiestelle im Gewandhausorchester Leipzig. Seit 2024 ist er als 1. Schlagzeuger mit Verpflichtung zur Pauke beim Philharmonischen Orchester des Landestheaters Coburg tätig.
Darüber hinaus sammelte er umfangreiche Orchestererfahrung durch Aushilfstätigkeiten unteranderem beim MDR-Sinfonieorchester, Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, der Hofkapelle Meiningen, den Nürnberger Symphonikern, der Staatsphilharmonie Nürnberg, dem Philharmonischen Orchester Würzburg, der Oper Leipzig und dem Gewandhausorchester Leipzig. Als Mitglied des European Union Youth Orchestra (EUYO) sowie des Gustav Mahler Jugendorchesters konnte er zudem internationale Erfahrungen im professionellen Orchesterspiel sammeln.
Neben seiner Orchesterarbeit nahm Jeremias Zöhrer erfolgreich an Wettbewerben teil. Er wurde Bundessieger bei prima la musica und erhielt dort zusätzlich einen Sonderpreis. Bei der Italy Percussion Competition wurde er für seine Leistungen auf Vibraphon und Snare Drum ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt er ein Richard-Wagner-Stipendium, das ihm erlaubte tief hinter die Kulissen der Bayreuther Festspielkultur zu sehen.